Katze hat Verstopfung – Was ist zu tun?




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Katze hat Verstopfung? Verstopfung ist auch bei einer Katze nicht zu missachten. Die meisten Besitzer von Katzen sind alarmiert, wenn die Katze Durchfall hat, aber auch eine Verstopfung ist nicht zu unterschätzen. Medizinisch nennt man die Verstopfung auch Obstipation.

Hat die Katze eine Verstopfung und wird diese nicht behandelt, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Der im Darm verbleibende Kot kann enorm hart werden. In diesem Fall spricht der Tieraxt von Steinkot. Tritt dieser Fall ein, kann die Katze mit Verstopfung nur noch durch eine Operation genesen.

Prognose bei Verstopfung

Eine kurze Verstopfung bei Katzen ist nicht weiter schlimm. Sollte die Katze aber über längere Zeit keinen Kot absetzen können, kann die Verstopfung brandgefährlich werden. Dann auf jeden Fall einen Tierarzt konsultieren!

Eine weitere Folge der Verstopfung kann die Ausweitung des Darms sein. Der Darm der verstopften Katze verliert die Fähigkeit sich zu bewegen. Er kann sich zudem nicht mehr zusammenziehen und damit den Kot transportieren. Durch diese verlorene Fähigkeit des Darms ist die folgende Verstopfung auch nicht mehr fern. Einen solchen Darm, schlaff und krankhaft erweitert nennt man Megakolon.

Die Katze hat Verstopfung – Ursachen

Katze hat Verstopfung

Margit Völtz / pixelio.de

Wie bei jeder Erkrankung gibt es natürlich verschiedene Auslöser. Die häufigsten Ursachen für eine Verstopfung bei Katzen sind Wassermangel, Übergewicht, zu wenig Bewegung, zu viele Haare im Verdauungstrakt und falsche Ernährung.

Vorbeugen kann der Katzenbesitzer hier durch die richtige Ernährung (ausgewogen), durch spielende Beschäftigung mit der Katze (Bewegung) und mit genügend Wasser, das zur Verfügung steht. Einer Verstopfung kann ebenfalls vorgebeugt werden, indem ab und zu etwas Milch zum Futter dazu gegeben wird. Milch hat eine leicht abführende Wirkung. Auch die Fellpflege sollte ernst genommen werden, denn auch zu viele Haare im Darmtrakt können zu Problemen führen.

Ursachenforschung

Wie jede Erkrankung kann auch die Verstopfung bei Katzen auf den verschiedensten Ursachen beruhen. So kann beispielsweise auch ein Tumor für einen verschlechterten Kotabsatz sorgen. Knochenerkrankungen, wie die Osteodystrophie, eine Knochenerweichung durch einen gestörten Kalziumstoffwechsel können ebenfalls Ursachen für eine Verstopfung sein. Die Osteodystrophie ist nicht nur schmerzhaft, sie kann auch zu einer Verengung des Beckens führen und damit den Kotabsatz erschweren.

Die Katze hat Verstopfung – Symptome

Die Verstopfung bei Katzen kann sich in Symptomen äußern, die denen des Katzenschnupfens ähneln. Zum Beispiel können Schwäche, Desinteresse und Auswurf auftreten, was durchaus auch auf den Katzenschnupfen anwendbar ist.

Zu den eben genannten Symptomen der Verstopfung bei Katzen kommen häufig auch Erbrechen, starkes Schmerzempfinden im Bereich des Bauches.

All diese Symptome deuten aber auch eine weitere Erkrankung an. Einen Notfall. Den Darmverschluss.

Darmverschluss bei Katzen

Der Darmverschluss bei Katzen ist ein Notfall, der für die Katze lebensbedrohlich ist. Hier ist sofort ein Tierarzt einzuschalten. Ein Darmverschluss wird häufig durch verschluckte Fremdkörper, hochgradigen Wurmbefall, Tumore oder eine Darmverschlingung verursacht. Die betroffene Katze ist nicht mehr in der Lage Kot abzusetzen. In seltenen Fällen tritt ein Sekret aus, dass als Durchfall verwechselt werden kann.
Bei einem Darmverschluss verschlechtern sich die oben genannten Symptome rasch. Appetitlosigkeit und Atemprobleme, sowie ein schneller Puls kommen hinzu.

Diagnose durch den Tierarzt

Bei Verdacht auf einen Darmverschluss wird der Tierarzt die Katze röntgen. Bestätigt sich dieser Verdacht, muss die Katze operiert werden. Da der Kreislauf allerdings geschwächt ist,ist eine solche Operation nicht risikolos. Leider ist die Operation die einzige Option. Es gibt keine Alternative.

Kosten einer Operation

Die Kosten einer Operation bei Darmverschluss können durchaus erschreckend sein. Wenn der Tierarzt zahlen in einem Kostenvoranschlag nennt, überlegen die Katzenbesitzer meist dennoch nicht lange. Es geht um ein Familienmitglied. Damit nicht dennoch exorbitante Rechnungen bezahlt werden müssen, hier eine Bezifferung. Folgende Punkte fallen an:

  1. Röntgen Aufnahmen
  2. 1 Nacht stationär vor der OP, 3 bzw. 4 Nächte nach der OP
  3. Narkose
  4. Die Operation selber
  5. Medikamente und Infusionen

Die Nachfrage bei örtlichen Tierärzten ergab in der Regel einen Kostenvoranschlag von rund 400€. Fast alle Tierärzte waren bereit Ratenzahlung zu gewähren.

Verstopfung bei Katzen – Therapie

Der Tierarzt wird zunächst versuchen der Katze den Kotabsatz zu erleichtern oder diesen überhaupt wieder zu ermöglichen. In schwereren Fällen wird der Tierarzt ein Abführmittel verabreichen, dass den Kot aufweichen soll.




Zusätzliche Informationen

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