Mangelerscheinungen bei Katzen




Werbung

Mangelerscheinungen bei Katzen kann ein Halter durch das richtige Futter vermeiden. Aber der Markt ist überschwemmt mit hunderten Produkten. Pillen, Pasten, Tropfen, etc. und dort den Überblick zu gewinnen überfordert viele Katzenhalter.

Viele Produkte können der Katze aber auch schaden. Vitamin A als Beispiel reichert sich im Körper der Katze an, und kann zu organischen Schäden führen. Vitamin A ist vor allem in roher Leber enthalten. Eine Überdosierung kann zu Lahmheiten und sogar zu Wirbelsäulenschäden führen.

Die Futtermittelindustrie ist gut gegen Mangelerscheinungen bei Katzen gewappnet. Die meisten Futtermittel sind speziell für den Bedarf einer Katze angepasst. Einige Firmen gehen dabei sogar noch einen Schritt weiter und stellen Futter her, dass für spezielle Lebensabschnitte der Katze geeignet ist. So finden sich in den Regalen der Supermärkte Futter in Trockener, aber auch in nasser Form für kleine Kätzchen, ausgewachsene Katzen und Senioren. Die Mischungen sind so abgestimmt, dass es keine Mangelerscheinungen bei Katzen gibt.

Mangelerscheinungen bei Katzen

Katzenwelpen vorsichtig füttern

Die Aufzucht kleiner Kätzchen ist durch die Mutter gewährt. Dennoch kann es nicht schaden, ein kleines Kätzchen regelmäßig zu wiegen und bei zu schneller Gewichtszunahme die Futterrationen anzupassen. Zusatzpräparate sollten nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn kein fertiges, speziell für Welpen hergestelltes Futter verwendet wird. Meist sind es Kalzium und Phosphor die fehlen. Der Bedarf an Mineralien und Spurenelementen sollte aber nicht nach Augenmaß gedeckt werden, sondern genau dosiert werden. Zuviel kann der Katze schaden.

Die häufigsten Mangelerscheinungen bei Katzen

Einige Mangelerscheinungen bei Katzen treten häufiger auf, andere sind nur suggeriert, um Produkte verkaufen zu können.

Skelett

Für den Aufbau des Skeletts einer Katze brauchen junge Tiere Vitamin D, Kalzium und Phosphor. Mangelt es an diesen Elementen, kann sich das Skelett deformieren. Wenn die Nahrung selber hergestellt wird ist fast immer ein Mangel vorprogrammiert. Hier kann ein Ausgleich über eine Mineralstoffmischung erfolgen, der aber unbedingt korrekt dosiert sein muss. Auch wenn Katzen trächtig sind ist ein erhöhter Bedarf an Phosphor und Kalzium angezeigt.

Augen und Haut

Eine gesunde Haut und die Funktion der Augen sind abhängig von Vitamin A. Zuviel Vitamin A kann zu Leberschäden führen. Ebenso können Gelenke und Wirbelsäule geschädigt werden. Ein Vitamin A Mangel ist selten, es wird in nahezu jedem Futter ausreichend mitgegeben.

Nerven

Wenn es an Vitamin B1 (Thiamin) mangelt können die Nerven der Katze beeinträchtigt werden. Es kann zu Bewegungsstörungen und Krämpfen kommen. Hausgemachte Rationen enthalten oft zu wenig Thiamin, zudem kann das Vitamin durch Fermente im Fisch zerstört werden. Anfällig sind vor allem Katzen, die sehr viel Fisch fressen.

Fell

Ein Symptom für Mangelerscheinungen bei Katzen ist struppiges Fell. Verantwortlich dafür sind fehlende essentielle Fettsäuren. Vor allem Linolensäure, die im Futter enthalten ist. Es gibt spezielle Fettsäurekapseln, die eigenen Rationen zugegeben werden können, optional funktioniert auch ein Teelöffel Distel- oder Sonnenblumenöl.

Immunsystem

Das Immunsystem schützt die Katze vor Krankheiten. Mangelerscheinungen bei Katzen, die das Vitamin E oder das Spurenelement Selen betreffen können das Immunsystem negativ beeinträchtigen. Zellen sind vermehrt Oxidationsvorgängen ausgesetzt, die Entgiftung funktioniert nicht optimal. Die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Richtig füttern

Mangelerscheinungen bei Katzen treten häufig durch falsches Futter auf. Minderwertige Produkte aus dem Supermarkt können dafür verantwortlich sein. Eine ausgewogene Ernährung ist daher wichtig und sollte vom Halter immer beachtet werden.