Ohrmilben bei Katzen – Parasitenbefall




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Ohrmilben bei Katzen können den feinen Gehörsinn stark schädigen. Katzen sind Meister ihrer Sinne und können den Hörverlust zwar gut ausgleichen, dennoch schränkt der Verlust des Gehörsinns eine Katze ein.

Katzen sind recht häufig von Milben befallen. Milben zählen zu den Spinnentieren. Unter den verschiedenen Arten gibt es parasitär lebende Milben, die sich im Fell einnisten und sich von den Körperflüssigkeiten ernähren. Dazu zählen Schweiß und Blut. Milben durchbohren die Haut um ihre Eier abzulegen. Das verursacht enormen Juckreiz und quält die Katze.

Prognose

Ohrmilben bei Katzen bei Katzen sind leicht zu behandeln, weshalb die Prognose positiv ist. Dennoch dürfen Milben nicht unterschätzt werden, denn sie können Folgekrankheiten verursachen. Ohrmilben können Ohrräude oder ein sogenanntes Blutohr verursachen.

Woher kommen die Milben?

Eine Katze kann von ganz unterschiedlichen Milben befallen werden. Die häufigste Art sind die Ohrmilben. Diese nisten sich nur in den Ohrmuscheln der Katze ein.

Eine Katze kann sich recht schnell anstecken. Dazu reicht der Kontakt mit einem anderen infizierten Tier. Auch Hunde zählen dazu. Während sich Zecken saisonal ausbreiten, sind Milben im ganzen Jahr aktiv und gefährlich.

Milben bei Katzen erkennen

Ohrmilben bei KatzenIst die Katze erst einmal von Milben befallen, dann macht sich schnell der Juckreiz breit. Verursacht wird er durch die Milben selbst. Die kleinen Parasiten bewegen sich auf der Haut und durchbohren diese. Sie legen ihre Eier ab. Zudem sind auch die Ausscheidungen und der Speichel der Milben Auslöser für Hautreizungen, Haarausfall und Rötungen.

Katzen reagieren nicht anders als Menschen auf Juckreiz. Sie kratzen sich. Und sie schütteln den Kopf. Wächst die Zahl der Ohrmilben bei Katzen zu stark an, können blutige Kratzwunden am Ohr und auf dem Rücken zu Krustenbildung und Infektionen führen.

Eine weitere Art die Ohrmilben zu erkennen ist ein Sekret in der Ohrmuschel, dass dem Kaffeesatz ähnelt. Es sind Partikel als Folge von Entzündungen und vermehrter Bildung von Ohrenschmalz.

Milbenbefall und seine Folgen

Milben übertragen keine Krankheiten an Katzen, anders als Flöhe oder Zecken. Dennoch können sie zu Erkrankungen führen.
Die häufigen Hautreizungen und -entzündungen wurden schon erwähnt. Bei starkem Milbenbefall wird sich die Situation für die Katze immer weiter verschlechtern, sofern die Katze nicht behandelt wird. Bekannte Krankheitsbilder habe ich Eingangs erwähnt:

Räudemilben führen zu Kopfräude, beginnend an den Ohren breitet sie sich bis auf den Rücken aus.

Ohrmilben bei Katzen sind verantwortlich für die Ohrräude. Sie führt zu Verkrustungen, Blutungen, starkem Juckreiz und spielt sich fast ausschließlich im Inneren des Katzenohrs ab.

Das sogenannte Blutohr ist ebenfalls die Folge eines Milbenbefalls der Katze. Dadurch das die Katze ihren Kopf häufig schüttelt platzen Blutgefäße und das austretende Blut sammelt sich in der Ohrmuschel. Das Ohr schwillt stark an. Ein weiteres Zeichen für ein Blutohr.

Ohrmilben bei Katzen – Wann zum Tierarzt?

Sobald sich der Verdacht auf Milben erhärtet sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann einzelne Milbenarten und die Stärke des Befalls feststellen. Daraufhin wird der Tierarzt das geeignete Mittel gegen die Milben verschreiben und die Therapie beginnen.

Geeignete Darreichungsformen sind Spot-Ons, Puder, Salben oder Shampoo. Zu beachten ist auch, dass bei einem Milbenbefall immer die gesamte Katzenfamilie im Haushalt behandelt werden sollte. Katzen können Milben übertragen, auch wenn sie nicht erkranken.




Weitere Informationen

Mehr über Milben bei Wikipedia

Die wichtigsten Parasiten bei Katzen

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