Zecken bei Katzen – Gefährliche Überträger




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Zecken bei Katzen sind ebenso gefährlich, wie auch bei allen anderen Säugetieren. Sie übertragen zwei verschiedene Krankheiten.

Beide haben unterschiedliche Zeiten, in denen sie übertragen werden. In diesem Artikel informieren wir darüber.

Katzen streifen durch die Natur und haben häufiger gegen Zecken zu kämpfen.

Dennoch infizieren sie sich nicht sehr häufig mit den von Zecken übertragenen Krankheiten. Missachten sollten wir diese trotzdem nicht.

zecken bei katzen

Prognose

Zecken bei Katzen übertragen Krankheiten. Gerade Freigänger kommen nicht nach Hause, um sich die Zecken entfernen zu lassen. In der Regel erkranken Katzen aber wesentlich seltener, als beispielsweise Hunde.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Zecken bei Katzen übertragen zwei verschiedene Krankheiten. Die Borreliose und FSME. Was das genau ist, wie folgt:

Borreliose

Zecken übertragen Borreliose. Diese Bakterienkrankheit kann mit Antibiotika behandelt werden. Dazu muss die Borreliose frühzeitig erkannt werden. Sie wird auch Wanderröte genannt, weil sie sich ringförmig um die Einstichstelle der Zecke als Rötung ausbreitet.

Ist eine Katze von einer Zecke gestochen worden, kann rund um die Einstichstelle eine Rötung festgestellt werden. Dann sollte dringend ein Tierarzt aufgesucht werden. Es keine Rötung zu erkennen, ist eine Infektion mit Borreliose vermutlich nicht geschehen. Es ist anzuraten, die Einstichstelle noch ein bis zwei Tage zu beobachten. Borreliose benötigt in der Regel zwischen 12-24 Stunden, in der die Zecke saugen kann. Vorher wird sie nur selten übertragen.

FSME

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Hirnhautentzündung, gegen die geimpft werden kann. Die Viren finden sich im Speichel der Zecke und werden sofort nach dem Stich übertragen.

Wo werden Katzen gestochen?

Grundsätzlich können und werden Katzen überall gestochen. Die normale Fellpflege einer Katze entfernt aber die meisten von ihnen wieder. Sie werden einfach abgekratzt, oder abgebissen. An den Stellen, wo die Katze aber nicht so leicht herankommt, ist sie auf unsere Hilfe angewiesen. Solche stellen befinden sich im Nacken, hinter oder vor den Ohren, am Kinn oder auf der Brust.

Katzen, die von Zecken an besagten Stellen gestochen werden, tragen diese meist, bis die Zecke von selbst wieder los lässt. Das kann auch in der Wohnung sein. Wenn ein wirksames Mittel gegen Zecken eingesetzt wird, stirbt die Zecke aber vorher ab.

Kratzt oder beißt die Katze die Zecke ab, können Reste der Zecke in der Haut verbleiben. Solche stellen können jucken, anschwellen oder sich sogar entzünden. Der Katzenhalter sollte sich nicht auf den Pflegetrieb seiner Katze verlassen, sondern diese regelmäßig selber nach Zecken absuchen.

Zecken bei Katzen entfernen

Regelmäßiges Absuchen alleine lässt die Katze sicherlich gerne über sich ergehen. Die täglichen Streicheleinheiten können dafür genutzt werden. Der Versuch eine Zecke zu entfernen, kann dagegen in blutigen Kratzern oder Bissen enden.
Nicht jede Katze lässt sich problemlos „überreden“ die Prozedur stillschweigend und ruhig über sich ergehen zu lassen. Meist wehren sich Katzen, als wollte man sie in die Badewanne stecken.

Der Katzenhalter selbst weiß, wie er seine Katze beruhigen kann. Zureden, Streicheleinheiten oder Leckerchen, alles ist möglich. Manche Katze lässt sich sogar gerne die Zecken entfernen.

Katzen, die partout nicht mithelfen wollen, sich helfen zu lassen, wird eben mit vier Händen zu Leibe gerückt. Zecken entfernen ist recht einfach und mit ein wenig Übung geht das recht schnell.

Eine genaue Anleitung, wie Zecken entfernt werden können gibt es hier.




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